Über mich

So fing alles an:

Es war im Jahr 1992, wir fanden eine ausgesetzte Katze im Lichtschacht unseres Hauses in Ingelheim. Sie fauchte und kratzte, was das Zeug hielt. Mit Hilfe von Futter und Wasser und liebevollen Tricks konnten wir sie aus dem Lichtschacht befreien. Nach einer Weile gab sie auf und rannte direkt in unser Haus, da es draußen bitterkalt war. Sie ging  von diesem Tag an ein und aus, ganz wie sie wollte. Wir tauften sie auf den Namen Morle. Eines Tages stellten wir fest, dass unser Morle Mutterfreuden entgegen sah .So kam   Im Mai 1994 ein rabenschwarzes Katzenmädchen auf die Welt,  welches wir  sogleich " Teufelchen"  nannten.

Die Kleine war so schwach, dass wir zufüttern mussten, und ihr all unsere Liebe schenkten.

Sie mischte unser Leben, und unser Haus komplett auf. Ein Jahr später kam Mikesch auf die Welt, unser Draufgänger, der die Welt außerhalb unseres Hauses erforschte, und unsicher machte. Morle wurde ein Jahr später von einem Auto erfasst, und verstarb an den Folgen.

Die Trauer war groß, und stellte uns vor das Problem, einen neuen Spielgefährten für Teufelchen zu finden, die sich fast ausnahmslos zu einer Hauskatze entwickelte.

Eine Freundin erzählte uns, von einer Züchterin die  eine " Heilige Birma" verkaufen möchte. Schon beim ersten Besuch haben wir uns für den kleinen Kater "Ali" (Albert vom Edlenstein) entschieden. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir holten klein Ali, ein paar Tage später ab und freuten uns, dass in den ersten Minuten, echte Freundschaft, zwischen den Beiden entstand. 

So kam ich, und meine Familie zur ersten Birma, und der Liebe zu diesen wundervollen Rasse-Katzen.  Diese Katzen geben soviel Liebe, Frieden und eine Ausgeglichenheit die einmalig ist.
Wer einmal diese Art von " Mensch - Birma - Beziehung" erleben durfte, möchte sie im  Leben nicht mehr missen!!!

Genauso schwer ist es, wenn eine Katze geht.

Auch diese Erfahrung der sog. Regenbogenbrücke* habe ich machen müssen.

Teufelchen*...ist mit 14 Jahren nach einer Krankheit von mir gegangen ):

Nachruf:

"Teufelchen*, Du warst in meinem Leben der beste Freund. Ein Freund, den es in einem Menschenleben nicht geben kann. Mit Deinem Schnurren und Schmusen, Deiner Liebe und Zuneigung zu mir, gabst Du mir immer Mut und Kraft..."

 

* REGENBOGENBRÜCKE

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben
nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt
ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

 

Quelle:

Bei diesem Gedicht handelt es sich um ein sehr bekanntes Stück. Es ist wegen seiner Ausdrucksstärke fast auf jeder Internetseite rund ums Tier zu finden. Und jeder, der einmal ein Tier verloren hat, wird von dem Text berührt werden. (Das Original von Paul C. Dahm ist in seinem Buch "The Rainbow Bridge" (1997) zu finden.)